Deutschland ist auf lange Sicht nicht zu retten, denn die Altersstruktur kippt immer mehr. Schuld daran sind die mauen Geburtenraten die nun einen weiteren Tiefstand erreicht haben.
„Deutschland – kinderärmstes Land in Europa“ konnte man da gerade in der Presse lesen und die Zahlen sind nicht nur ernüchternd sondern eher schon erschütternd. Nach dem Statistischen Bundesamt ist die Zahl der Minderjährigen allein in den letzten 10 Jahren um sage und schreibe 2,1 Millionen gesunken.
Ein Grund sei, dass es immer weniger Frauen im gebärfähigen Alter gibt, doch auch das muss ja eine Ursache haben. Wann kommt die Bundesregierung endlich darauf, dass die eigene Politik Grund für diese Misere ist. Denn das Denken der Generation, die den Kinderreigen bringen soll ist doch davon geprägt, dass sich jeder selbst der Nächste ist und das ein Kind in Deutschland einfach zu teuer geworden ist.
Nun rühmt man sich in der Regierung damit, dass dafür die Zahl der Kinder zurück gegangen ist, die in Armut leben. Doch halt, war da nicht was? Sind nicht auch die Zahlen der Minderjährigen dramatisch gesunken? Nun könnte man so argumentieren, dass die Programme aus dem Familienministerium erste Früchte getragen haben, aber die Tatsachen sprechen eigentlich dagegen.
Nein, es muss gesagt werden, weil die Gefahr in Deutschland so groß ist, dass Kinder in Armut landen könnten spricht dagegen in Deutschland Kinder zu bekommen. Die Wahrheit wird sicherlich irgendwo dazwischen liegen und doch ist es tragisch, dass eines der reichsten Länder der Welt nicht einmal seinen jüngsten Mitbürgern ein Leben ohne Armut ermöglichen kann.
Man kann der Regierung nur den Rat geben, dass große Anstrengungen unternommen werden, dass Kinder nicht mehr zur Armutsfalle werden können, sondern das Kinder zum Wohl der Familie und des Staates beitragen. Oft hat es den Anschein, als würde das Problem Kinderarmut und Kinderquote nur zu Wahlzwecken missbraucht.






